Aktuelles im September 2017

Bio-Most, Bio-Sturm – seit 1986 bewirtschaftet Alfred KUCHAR den traditionellen Weinbaubetrieb OBERER BRUNNHOF bei Brunnkirchen, nahe Krems, biologisch. In den letzten Jahren hat er seine 5 Hektar Weingärten auf die Rebsorten NERO, LILLA, PRIMUS und RÖSSLER umgestellt. Diese haben den Vorteil, dass sie resistent gegen verschiedene Pflanzenkrankheiten sind. Seit 2009 erntet die Familie Kuchar Weintrauben, die ohne jegliche Pflanzenschutzmittel, also auch ohne im Bio-Landbau erlaubte Schwefel- und Kupferpräparate, eingebracht werden.

Einen genußvoll ›sturmigen‹ September wünschen Cookowatz & sein Dreiklang-Team!

 

BAUERNKALENDER:

September (Herbstmond) – Lostage: 1. „Ägidius“, 8. „Maria Geburt“, 16. „Ludmilla“, 21. „Matthäus“:

„Wenn der September noch donnern kann, setzen die Bäume viel Blüten an.“

„Das Wetter am Ägiditag den ganzen September bestimmen mag.“

Beliebt ist allseits der September-Sturm, er erzeugt im Kopf einen beschwingten „Surm“!

 

KULINARISCHE SCHWERPUNKTE:

Eierschwammerln, Kürbisse, Melanzani, Paprika, Paradeiser, Steinpilze, Zucchini, Äpfel, Weintrauben, Zwetschken – es ist Erntezeit, Höhepunkt heimischer Gemüsevielfalt!

„Kürbisse lieben Schwammerln!“ heißt das Küchen-Motto im September

 

KULINARIUM:

Eierschwamm / echter Pfifferling/chanterelle(f) – Beschreibung: Der Hut ist 3-10cm breit, anfangs flach mit unregelmäßig eingeschlagenem Rand, später in der Mitte trichterartig eingetieft und vielfach gewellt. Die Farbe ist je nach Standort blasser oder kräftiger dottergelb. Der Stiel ist 3-8cm hoch, kompakt, zur Basis verschmälert, hat dieselbe Farbe wie der Hut oder ist etwas heller. Das Fleisch ist gelblich, der Geschmack anfangs mild, dann ein wenig pfeffrig, aber angenehm. Der Pilz ist selten madig. Vorkommen: Ab Juni bis September, gesellig, in Laub- und Nadelwäldern, meist in feuchten Fichten- und Kieferbeständen, im Moos und zwischen Heidelbeerstauden.

 

Kürbisse – werden seit dem 16. Jhd. als Nahrungs-, Zier- oder Futterpflanzen auch in Europa angebaut. Offensichtlich wurden sie von den spanischen Eroberern aus Lateinamerika heimgebracht. Dort spielten Kürbisse von alters her eine wichtige Rolle: Mais, Bohnen und Kürbisse waren der Indianer täglich Brot. Sie nannten sie die „drei heiligen Schwestern“.

Kürbisse sind botanisch gesehen Beeren. Neben Vitamin B und C enthalten sie wichtige Mineralstoffe und etwas Carotin. In der Steiermark dominiert die Sonderkultur des unbeschalten Ölkürbis, der botanisch korrekt ›Cucurbita pepo Linnè convar.Citullininavar.Styriaca GREB.‹ heißt, im Volksmund freilich ›Bluzer‹ genannt wird.

Restaurant Dreiklang

Restaurant Dreiklang Wien