Aktuelles im Oktober 2017

Aufruf in eigener Sache:

Dreiklang-Nachfolge (siehe PDF)

KULINARISCHE SCHWERPUNKTE:

Kürbisse, Kraut, Mangold, Maroni, Paprika, Paradeiser, Spinat, Wurzelgemüse, Äpfel, Birnen, Preiselbeeren, Weintrauben, – der erntefrische Herbstgabentisch ist reichlich gedeckt.

„Kürbis, Maroni & Sturm!“ heißt unser kulinarisches Motto im Oktober, der im übrigen der Steiermark gewidmet ist, dem Kernland der Kürbiskultur!

Einen „goldenen“, schönen Oktober wünschen Cookowatz & sein Dreiklang-Team!

 

BAUERNKALENDER:

Oktober (Weinmond) – Lostage: 16. „Gallus“, 21. „Ursula“:

„Fällt das Laub sehr bald, wird der Herbst nicht alt.“

„Wenn Gallus kommt, hau ab den Kohl, er schmeckt im Winter trefflich wohl.“

„Im Herbst, da fallen die Blätter, Donnerwetter!“

 

KULINARIUM:

Kürbisse – werden seit dem 16. Jhd. als Nahrungs-, Zier- oder Futterpflanzen auch in Europa angebaut. Offensichtlich wurden sie von den spanischen Eroberern aus Lateinamerika heimgebracht. Dort spielten Kürbisse von alters her eine wichtige Rolle: Mais, Bohnen und Kürbisse waren der Indianer täglich Brot. Sie nannten sie die „drei heiligen Schwestern“.

Kürbisse sind botanisch gesehen Beeren. Neben Vitamin B und C enthalten sie wichtige Mineralstoffe und etwas Carotin. In der Steiermark dominiert die Sonderkultur des unbeschalten Ölkürbis, der botanisch korrekt ›Cucurbita pepo Linnè convar.Citullininavar.Styriaca GREB.‹ heißt, im Volksmund freilich ›Bluzer‹ genannt wird.

 

Kürbiskernöl – der hohe Anteil ungesättigter Fettsäuren (über 80%) zeichnet das Kernöl aus, wobei die zweifach ungesättigte Linolsäure dominiert. Diese essentielle Fettsäure bestimmt den hohen ernährungs-physiologischen Wert, der sich unter anderem auch cholesterinsenkend auswirkt. An gesättigten Fettsäuren dominieren im Kürbiskernöl Palmitin- und Stearinsäure, die die Schmierfähigkeit mitbestimmen und theoretisch die Grundlagen für den Einsatz zur Seifen- oder Kerzenproduktion bilden. Doch dafür ist das Ausgangsmaterial Kürbiskern zum Glück zu teuer und somit kommerziell uninteressant.