Aktuelles im Jänner 2018

Aufruf in eigener Sache:

Dreiklang-Nachfolge (siehe PDF)

Prosit 2018!

Ein gesundes und friedvolles Neues Jahr!

Die Dreiklang-Chefpartie durfte Weihnachten & Silvester ›wie damals‹ erleben:

Tiefverschneite Schneelandschaften unter strahlendblauem Himmel im Salzburgischen Pongau! Dieses persönliche Erlebnis in Verbindung mit der Bauernregel ›Reichlich Schnee im Januar, machet Dung fürs ganze Jahr!‹, lässt wohl auf ein gutes Jahr hoffen. Optimismus ist angesagt, wir starten erholt und entspannt in das neue Jahr.

Wermutstropfen: Nach vier(!) Jahren müssen die Menüpreise nachjustiert werden, um die betriebswirtschaftliche Balance zu wahren.

Ein gutes, gesundes Neues Jahr und einen schwungvoll-vergnüglichen Jänner

wünschen Cookowatz & sein Dreiklang-Team!

 

KULINARISCHE SCHWERPUNKTE:

Batate, Buchweizen, Kichererbsen, Kohlsprossen, Kraut, Kürbis, Linsen, Polenta, Schwarzwurzeln, Spinat, Topinambur, Äpfel, Datteln, Nüsse!

Unser Jänner-Motto lautet: »Blinis, Linsen & Prosecco!«

 

BAUERNKALENDER:

Jänner (Eismond) – Lostage: 1. Neujahr, 22. Vinzenz:

„Im Jänner prasseln die Späne und blühen die Pläne.“

„Neujahrsnacht, hell und klar, deutet auf ein gutes Jahr.“

„Zu Vinzenzi Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein.“

 

KULINARIUM:

›DIE SPEISEN haben vermutlich einen sehr großen Einfluß auf den Zustand der Menschen, wie er jetzo ist. Der Wein äußert seinen Einfluß sehr sichtbarlich, die Speisen tun es langsamer, aber ebenso gewiß. Wer weiß, ob wir nicht einer gut gekochten Suppe die Luftpumpe und einer schlechten den Krieg zu verdanken haben? Es verdiene dieses eine genauere Untersuchung. Allein wer weiß, ob nicht der Himmel damit große Endzwecke erreicht, Untertanen treu erhält, Regierungen ändert und freie Staaten macht und ob nicht die Speisen das tun, was wir den Einfluß des Klimas nennen?‹

(Georg Christoph Lichtenberg)

 

BuchweizenFagopyrum als ursprünglicher Bewohner Zentralasiens gelangte der Buchweizen durch die Sarazenen nach Europa. Fast alle Neuerungen in der europäischen Speisekammer zwischen der Spätantike und der Entdeckung Amerikas verdanken wir den Sarazenen. Die Länder, die den Buchweizen als ›Sarazenenweizen‹ bezeichnen, erlebten Sarazeneneinfälle.

Für Pfannkuchen eignet er sich z.B. hervorragend, und wer würde Kaviar ohne Buchweizenblini essen wollen?

 

KastanieCastanea sativa, die Maroni, Eß- oder Edelkastanie, ist ein Buchengewächs und hat außer der Form und Farbe ihrer Früchte keinerlei Ähnlichkeit mit Aesculus, der Seifenbaumpflanze, die wir Roßkastanie nennen.

Maroni enthalten viel Stärke, wenig Eiweiß, nur zwei Prozent Fett, viel Kalium, Kalzium und Magnesium. Ihr Basenüberschuss wirkt günstig auf einen übersäuerten Magen. Der hohe Gehalt an B-Vitaminen und Phosphor stärkt das Nervensystem und hilft bei Erschöpfung oder Dauerstress.

 

Linsen – sind eines der Gemüse, die als erste kultiviert wurden. Ihr Vorkommen läßt sich im heutigen Nordostirak bis 6750 v. Chr. und in der Türkei bis 5500 v. Chr. nachweisen. In Indien baut man heute an die 50 Varietäten der Hülsenfrucht an. Mit Ausnahme der Sojabohne ist die Linse die proteinreichste Hülsenfrucht: um den Proteingehalt von 100g Linsen zu erreichen, müßte man 134g Rindfleisch verzehren. In katholischen Ländern waren Linsen seit dem Mittelalter, neben Fisch, eine sehr beliebte Fastenspeise.